Im Alltag rechnen wir in Grad Celsius (°C), doch die USA verwenden Fahrenheit (°F) für Wetterberichte, Backrezepte, Fieberthermometer und viele Produktangaben, und Wissenschaft und Technik arbeiten mit Kelvin (K). Dieses Tool stellt alle drei Skalen nebeneinander: Gib in ein beliebiges Feld eine Zahl ein, und die beiden anderen werden sofort umgerechnet, auf drei Nachkommastellen gerundet und einzeln kopierbar.
Es gibt nur zwei Formeln: Fahrenheit = Celsius × 1,8 + 32, also Celsius = (Fahrenheit − 32) ÷ 1,8, sowie Kelvin = Celsius + 273,15. Celsius und Fahrenheit unterscheiden sich in der Gradgröße (1 °C Differenz entspricht 1,8 °F) und im Nullpunkt (Wasser gefriert bei 0 °C bzw. 32 °F), deshalb reicht Multiplizieren allein nicht. Kelvin hat dieselbe Gradgröße wie Celsius, beginnt aber am absoluten Nullpunkt (−273,15 °C); es kennt daher keine negativen Werte und wird einfach als „K“ ohne Gradzeichen geschrieben.
Nützliche Richtwerte: Wasser gefriert bei 0 °C = 32 °F = 273,15 K und siedet (bei Normaldruck) bei 100 °C = 212 °F. Die normale Körpertemperatur liegt bei etwa 37 °C = 98,6 °F, die Fiebergrenze von 38 °C bei rund 100,4 °F. Ein Backofen mit 180 °C entspricht etwa 356 °F, während die in US-Rezepten übliche Angabe 350 °F rund 176,7 °C sind. Und −40 °C sind genau −40 °F – der einzige Punkt, an dem sich beide Skalen treffen.
Zum schnellen Kopfrechnen schätzt du Fahrenheit mit Celsius × 2 + 30; 25 °C ergeben so etwa 80 °F (tatsächlich 77 °F). Umgekehrt gilt (Fahrenheit − 30) ÷ 2. Die Faustformel liegt bei Raumtemperatur nur wenige Grad daneben, weicht bei höheren Temperaturen aber stärker ab – für Küche oder Medizin nimm daher das exakte Ergebnis dieses Tools.