cURL ist die gemeinsame Sprache des API-Testens: API-Dokumentationen, Postman und die Browser-DevTools können Anfragen als cURL-Befehl exportieren. In Chrome oder Edge DevTools öffnen, zum Tab Network wechseln, eine Anfrage rechtsklicken und Copy → Copy as cURL (bash) wählen – schon ist die exakte Anfrage kopiert. Hier eingefügt, wird daraus Code für JavaScript Fetch, Axios, Python requests oder Go net/http. Unter Windows gibt es zusätzlich „Copy as cURL (cmd)“, das mit ^ maskiert; wähle besser die bash-Variante.
Der Konverter liest die URL, die HTTP-Methode aus -X bzw. --request, jeden Header aus -H/--header sowie den Body aus -d, --data oder --data-raw. Wie bei cURL selbst wird eine Anfrage mit -d ohne explizite Methode als POST behandelt. Enthalten die Header Content-Type: application/json, bleibt dieser im generierten Code erhalten, damit der Server den JSON-Body korrekt verarbeitet.
Noch nicht unterstützte Optionen wie -F für Datei-Uploads, -u für Basic Auth, -b für Cookies oder -k zum Überspringen der Zertifikatsprüfung werden ignoriert und müssen nach der Umwandlung ergänzt werden. Basic Auth wird zum Header Authorization: Basic mit base64-kodiertem „Benutzer:Passwort“; Uploads laufen in Fetch über FormData und in Python requests über das Argument files. Zeilenumbrüche mit Backslash in mehrzeiligen Befehlen werden automatisch zusammengeführt.
Ein Sicherheitshinweis: Ein aus dem Browser kopierter cURL-Befehl enthält oft Cookies, Bearer-Tokens oder API-Schlüssel – praktisch deine Anmeldung. Die Analyse läuft vollständig im Browser, nichts wird an einen Server geschickt. Entferne oder ersetze diese Geheimnisse aber, bevor du das Ergebnis in GitHub, einen Chat oder ein Ticket einfügst, und schreibe Schlüssel nie fest in Frontend-Code.