Dieser Passwort-Checker prüft während der Eingabe fünf Regeln: mindestens 8 Zeichen, ein Großbuchstabe, ein Kleinbuchstabe, eine Ziffer und ein Sonderzeichen, und zeigt eine Stufe von „sehr schwach“ bis „stark“. Ab 12 Zeichen gibt es Bonuspunkte, ab 16 Zeichen die volle Punktzahl, denn die Länge beeinflusst die Sicherheit stärker als jeder andere Faktor.
Die Entropie (in Bit) wird als Länge × log2(Größe des Zeichenvorrats) geschätzt: Kleinbuchstaben bringen 26 Möglichkeiten, Großbuchstaben weitere 26, Ziffern 10 und Sonderzeichen 33. Acht Kleinbuchstaben ergeben etwa 37,6 Bit, acht Zeichen aus allen vier Gruppen etwa 52,6 Bit und zwölf gemischte Zeichen etwa 78,8 Bit. Die Knackzeit geht von 10 Milliarden (10^10) Versuchen pro Sekunde aus: unter einer Minute für 8 Kleinbuchstaben, rund 8 Tage für 8 gemischte Zeichen und über eine Million Jahre für 12.
Die Formel setzt allerdings voraus, dass jedes Zeichen zufällig gewählt wurde. Ein Passwort wie „Password123!“ erfüllt alle Regeln und zeigt eine hohe Entropie, wäre bei einem Wörterbuchangriff aber fast sofort geknackt. Wirklich sicher sind zufällige Passwörter aus einem Passwort-Manager oder lange Passphrasen aus vier bis fünf unzusammenhängenden Wörtern.
Die Leak-Prüfung fragt die Pwned-Passwords-Datenbank von Have I Been Pwned nach dem k-Anonymitäts-Prinzip ab: Der Browser berechnet den SHA-1-Hash lokal und sendet nur die ersten 5 Zeichen; der Dienst liefert alle Hash-Endungen mit diesem Präfix, und der Abgleich findet auf Ihrem Gerät statt. Weder das Passwort noch der vollständige Hash verlassen den Browser, und die Stärkeanalyse läuft komplett offline.