Ein CSS-Verlauf ist ein Bild, das der Browser live zeichnet: Er kommt in background oder background-image, braucht keinen zusätzlichen Download und bleibt in jeder Größe scharf. Die lineare Syntax lautet linear-gradient(Winkel, Farbstopp 1, Farbstopp 2, …). 0deg verläuft von unten nach oben, 90deg von links nach rechts und der Standardwert 180deg von oben nach unten; 135deg ergibt die beliebte Diagonale von links oben nach rechts unten. Ein radial-gradient breitet sich von einem Mittelpunkt aus und eignet sich für Spotlights, Leuchteffekte oder plastische Buttons.
Ein Farbstopp besteht aus Farbe und Position, etwa #f59e0b 0% und #10b981 100%. Zusätzliche Stopps dazwischen steuern den Rhythmus des Übergangs; zwei Stopps an derselben Position (zum Beispiel 50% und 50%) lassen die Farbe abrupt wechseln und erzeugen scharfe Streifen oder geteilte Hintergründe. In diesem Tool hat jeder Stopp eigene Position und Deckkraft; die Deckkraft wird als rgba() ausgegeben – praktisch für Overlays, die weißen Text auf Fotos lesbar halten.
Ein paar Praxistipps: Liegen die Enden eines großflächigen Verlaufs weit auseinander auf dem Farbkreis, wird die Mitte leicht grau und trüb – eine Zwischenfarbe oder näher beieinanderliegende Farbtöne helfen. Sehr dezente Verläufe zeigen auf manchen Bildschirmen sichtbare Stufen (Banding); etwas mehr Farbunterschied oder ein dritter Stopp schaffen Abhilfe. Für Verlaufstext setzt man den Verlauf als Hintergrund und kombiniert ihn mit background-clip: text und color: transparent.
Moderne Browser unterstützen linear-gradient und radial-gradient seit Jahren ohne Präfix, das kopierte CSS funktioniert also direkt ohne -webkit-. Starte mit einer Vorlage, passe Winkel und Stopps an, prüfe die Live-Vorschau und kopiere den Code mit einem Klick.