SQL aus Anwendungslogs, ORM-Debugausgaben oder der Nachricht eines Kollegen ist oft eine lange Zeile ohne Einrückung. Mit mehreren JOINs, Unterabfragen und CASE-WHEN-Ausdrücken übereinander ist schon das Finden der WHERE-Klausel mühsam. Dieses Tool formatiert beim Einfügen oder Tippen neu: Jede Hauptklausel (SELECT, FROM, JOIN, WHERE, GROUP BY, ORDER BY) erhält eine eigene Zeile, Spaltenlisten werden zeilenweise ausgerichtet, Unterabfragen und Klammerausdrücke nach Tiefe eingerückt – die Struktur ist auf einen Blick erkennbar.
Eingerückt wird wahlweise mit 2 Leerzeichen, 4 Leerzeichen oder Tab, passend zu deinem Codestil; Schlüsselwörter lassen sich groß, klein oder unverändert schreiben. Viele Teams nutzen großgeschriebene Schlüsselwörter (SELECT, WHERE) mit kleingeschriebenen Tabellen- und Spaltennamen, damit Syntax und Daten leicht zu unterscheiden sind. Nutzt dein Projekt einen Linter, wähle passende Einstellungen, um reine Formatierungsdiffs im Code-Review zu vermeiden. Ein Klick kopiert das Ergebnis.
Das Tool verwendet die Open-Source-Bibliothek sql-formatter mit dem Standard-SQL-Dialekt. Übliche SELECT-, INSERT-, UPDATE- und DELETE-Anweisungen, CTEs (WITH) und Fensterfunktionen werden korrekt verarbeitet. Manche datenbankspezifische Syntax, etwa bestimmte Erweiterungen von MySQL, PostgreSQL oder SQL Server, lässt sich womöglich nicht parsen; dann zeigt das Tool einen Fehler statt eines falschen Ergebnisses. Formatieren ändert nur Leerraum und Groß-/Kleinschreibung: Es prüft weder, ob Tabellen existieren, noch ob die Abfrage inhaltlich stimmt, und ändert nie ihr Ergebnis.
Alles läuft im Browser, Abfragen werden nie hochgeladen. Das ist wichtig bei Filtern mit Kundendaten, internen Tabellennamen oder Produktionsabfragen. Enthält eine Abfrage echte personenbezogene Daten oder Schlüssel, ersetze sie vor dem Teilen durch Beispielwerte.