Wohnungssuche, Kontoeröffnung, Kreditkartenantrag oder Eventanmeldung – oft musst du ein Foto von Personalausweis, Reisepass oder Kontoauszug schicken. Gelangt das Bild in falsche Hände, kann es für Handyverträge, Kredite oder Konten in deinem Namen missbraucht werden. Ein Wasserzeichen, das den Verwendungszweck nennt, empfehlen Banken und Sicherheitsfachleute deshalb häufig: Selbst wenn die Datei weitergeleitet wird, stehen Zweck und Datum quer über dem Bild, und eine Zweckentfremdung wird schwierig.
Das Tool bietet Vorlagen per Klick wie „Nur für offizielle Zwecke, Kopie ungültig“, und du kannst eigene Texte eingeben, etwa „Nur für Mietbewerbung bei XYZ, Okt. 2026“. Zweck, Empfänger und Datum zu nennen, erschwert Missbrauch erheblich. Schrift, Farbe und Größe (10–100 px) sind einstellbar. Statt Text kannst du auch ein Logo als Wasserzeichen hochladen – ideal zur Kennzeichnung von Fotos, Produktbildern und Entwürfen.
Der Kachelmodus ist standardmäßig aktiv und wiederholt das Wasserzeichen diagonal über das gesamte Bild. Für Ausweiskopien ist das die empfohlene Einstellung, denn eine einzelne Zeile in der Ecke lässt sich leicht wegschneiden oder retuschieren. Die Deckkraft liegt standardmäßig bei 30 %, die Drehung bei −30°, damit das Zeichen lesbar bleibt, ohne Angaben zu verdecken. Ohne Kacheln platzierst du ein einzelnes Wasserzeichen an einer gewählten Position, besser für Portfoliobilder.
Das Ergebnis wird als PNG heruntergeladen. Alles wird per Canvas in deinem Browser verarbeitet und das Foto nie hochgeladen – bei sensiblen Dokumenten wie Ausweisen besonders wichtig. Bedenke aber: Ein Wasserzeichen senkt das Missbrauchsrisiko deutlich, verhindert professionelle Retusche jedoch nicht völlig. Prüfe vor dem Versand immer, ob Empfänger und Übertragungsweg vertrauenswürdig sind.